Ecce-Terram
Freitag, April 17, 2026
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse ansehen
  • Start
  • Der Mensch
  • Forschung
  • Geographie & Geologie
  • Klima & Wetter
  • Ozeane & Meeresbiologie
  • Luft- & Raumfahrt
  • Weitere
    • Pflanzen & Botanik
    • Politik & Gesellschaft
    • Technologien
    • Tierwelt & Ökosysteme
    • Umweltschutz & Nachhaltigkeit
    • Sonderveröffentlichungen
      • Tschernobyl
  • Magazin
  • Start
  • Der Mensch
  • Forschung
  • Geographie & Geologie
  • Klima & Wetter
  • Ozeane & Meeresbiologie
  • Luft- & Raumfahrt
  • Weitere
    • Pflanzen & Botanik
    • Politik & Gesellschaft
    • Technologien
    • Tierwelt & Ökosysteme
    • Umweltschutz & Nachhaltigkeit
    • Sonderveröffentlichungen
      • Tschernobyl
  • Magazin
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse ansehen
Ecce-Terram
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse ansehen
Startseite Forschung & Entdeckungen

Erstes isoliertes Nitren: Revolutionäre Entdeckung an der Universität Bremen

von Maria
15. August 2024
Lesezeit: mindestens 2 Minuten
0
Erstes isoliertes Nitren: Revolutionäre Entdeckung an der Universität Bremen

(vl.) Emanuel Hupf und Jens Beckmann und Marvin Janssen im Chemielabor der Universität Bremen im Gespräch über deren neuste Entdeckung, das erste isolierte Nitren. Im Hintergrund zu sehen, ist das Diffraktometer, mit welchem Röntgenstrukturanalysen durchgeführt werden. Foto: Annemarie Popp / Universität Bremen

Share on FacebookShare on Twitter

Erstes isoliertes Nitren: Revolutionäre Entdeckung an der Universität Bremen

Wissenschaftler der Universität Bremen haben zum ersten Mal erfolgreich ein Nitren isoliert, eine chemische Verbindung, die bisher als nicht isolierbar galt. Diese bahnbrechende Entdeckung, die sowohl für die Grundlagenforschung als auch für die Katalyseforschung von großer Bedeutung ist, wurde in der renommierten Fachzeitschrift „Science“ veröffentlicht.

„Unsere Entdeckung ist ein großer Erfolg für die Grundlagenforschung. Die Lehrbücher der Chemie müssen umgeschrieben werden“, erklärt Professor Jens Beckmann, Leiter des Forschungsteams. „Wir haben gezeigt, dass es möglich ist, diese hochreaktiven Verbindungen im Labor zu zähmen. Dies wird nicht nur unser Verständnis der Chemie verbessern, sondern hat auch das Potenzial, neue innovative Katalysatorsysteme zu entwickeln.“

Lebensdauer lag ursprünglich im Nanosekundenbereich

Die Isolation von Nitrenen war bisher nicht möglich, weil diese Verbindungen sehr schnell mit anderen Stoffen reagieren und normalerweise nur für winzige Bruchteile von Sekunden stabil bleiben. Der Durchbruch gelang, indem die Wissenschaftler eine Art Schutzschild um das reaktive Stickstoffatom bauten, das es vor anderen Stoffen in der Umgebung schützt. „Bildlich gesprochen, haben wir zwei Wände um das reaktive Stickstoff-Atom aufgebaut, die es abschirmen“, erklärt Professor Beckmann. Chemiker nennen diesen Schutzmechanismus kinetische Stabilisierung.

ähnliche Artikel

Meilenstein der Hirnforschung: Bremer Team entschlüsselt Informationsverarbeitung

Meilenstein der Hirnforschung: Bremer Team entschlüsselt Informationsverarbeitung

3. September 2025
Ein "Wundersaurier" im Archiv: Wie Mirasaura grauvogeli das Verständnis der Reptilienevolution grundlegend verändert

Ein “Wundersaurier” im Archiv: Wie Mirasaura grauvogeli das Verständnis der Reptilienevolution grundlegend verändert

5. August 2025

Um die genaue Struktur des isolierten Nitrens zu bestimmen, verwendeten die Forscher eine spezielle Methode namens Röntgenstrukturanalyse. Dabei stellte sich heraus, dass das Stickstoffatom in diesem Fall nur mit einem einzigen Kohlenstoffatom verbunden ist, während Stickstoff normalerweise drei Verbindungen eingeht. „Die Röntgenstrukturanalyse hat uns erstaunliche Einblicke gegeben“, so Beckmann. „Das Stickstoffatom in unserem Nitren ist nur an ein einziges Kohlenstoffatom gebunden, was äußerst ungewöhnlich ist und zu einem sogenannten elektronischen Triplett-Grundzustand führt. Diese einzigartige Struktur verleiht dem Nitren besondere magnetische Eigenschaften, die als Paramagnetismus bekannt sind.“

Entdeckung könnte zu neuen Entwicklungen in der Katalysatorforschung führen

Die Bedeutung dieser Entdeckung geht weit über die Grundlagenforschung hinaus. Stabile Nitrene könnten als neuartige Liganden in homogenen Katalysatoren, etwa in der chemischen Industrie, eingesetzt werden, um chemische Reaktionen effizienter zu gestalten und Energie zu sparen.

Der Schlüssel zum Erfolg war die interdisziplinäre Forschung an der Universität Bremen, wie Beckmann betont. „Der Ursprung liegt zwar in der Chemie, aber erst die Zusammenarbeit mit den Geo- und Materialwissenschaften hat es uns ermöglicht, die magnetischen Eigenschaften zu verstehen und letztendlich diese revolutionäre Entdeckung zu machen.“ Die Autoren der Studie sind neben Professor Beckmann: Marvin Janssen, Thomas Frederichs, Marian Olaru, Enno Lork, Emanuel Hupf.

Pressemitteilung von: Universität Bremen

Tags: EntdeckungKatalysatorforschungUniversität Bremen

weitere tolle Artikel

Meilenstein der Hirnforschung: Bremer Team entschlüsselt Informationsverarbeitung

Meilenstein der Hirnforschung: Bremer Team entschlüsselt Informationsverarbeitung

3. September 2025
Ein "Wundersaurier" im Archiv: Wie Mirasaura grauvogeli das Verständnis der Reptilienevolution grundlegend verändert

Ein “Wundersaurier” im Archiv: Wie Mirasaura grauvogeli das Verständnis der Reptilienevolution grundlegend verändert

5. August 2025
Darstellung von Gentechnik und Genmanipulation.

Gentherapie in Amphibien: Ein Blick auf medizinische Potenziale und die ethischen Herausforderungen genetischer Eingriffe

24. Juli 2025
Methanblasen im Meereseis

Methanhydrate am Meeresgrund: Klimagefahr oder Energieschatz?

17. Juli 2025
Nächster Beitrag
Studien zeigen: Mikroplastik dringt in das Hirngewebe ein

Studien zeigen: Mikroplastik dringt in das Hirngewebe ein

Empfohlen

Rossini Film Restaurant: Was wurde aus dem einstigen Original-Restaurant “Romagna Antica”?

Rossini Film Restaurant: Was wurde aus dem einstigen Original-Restaurant “Romagna Antica”?

13. Juni 2024
Wann lebten die Dinosaurier und welche Dinosaurier Arten gab es?

Wann lebten die Dinosaurier und welche Dinosaurier Arten gab es?

9. September 2024
Ringelnatter (Natrix natrix): Steckbrief, Aussehen, Verhalten, Nahrung und Wissenswertes zur häufigsten heimischen Schlange

Ringelnatter (Natrix natrix): Steckbrief, Aussehen, Verhalten, Nahrung und Wissenswertes zur häufigsten heimischen Schlange

8. Juli 2025
Entschädigung bei Verspätung von Billigfliegern: Ihre Rechte als Passagier

Entschädigung bei Verspätung von Billigfliegern: Ihre Rechte als Passagier

22. August 2025
38. Deutscher Naturschutztag: Naturschutz trifft Metropole

38. Deutscher Naturschutztag: Naturschutz trifft Metropole

11. März 2026
Hormonhaushalt unter Druck: Welche Folgen haben Schlafmangel und Dauerstress für das Wohlbefinden wirklich?

Hormonhaushalt unter Druck: Welche Folgen haben Schlafmangel und Dauerstress für das Wohlbefinden wirklich?

10. März 2026
Die Salzwüste in der Nähe der Stadt Uyuni in Bolivien

Salzkrusten in der Wüste – Klimaregulator oder Landschaftskatastrophe?

25. Februar 2026
Wie entstehen Diamanten?

Wie entstehen Diamanten?

24. Februar 2026

Kategorien

  • Der Mensch
  • Forschung & Entdeckungen
  • Geographie & Geologie
  • Klima & Wetter
  • Luft- & Raumfahrt
  • Magazin
  • Ozeane & Meeresbiologie
  • Pflanzen & Botanik
  • Politik & Gesellschaft
  • Technologien
  • Tierwelt & Ökosysteme
  • Umweltschutz & Nachhaltigkeit

Schlagwörter

BFN Biodiversität Blühpflanze Bremen Deutsche Umwelthilfe Deutschland dino Dinosaurier Dinosaurierforschung DUH Forschung Garten Gartenpflanze Heuschrecken Hochschule Bremerhaven Info Klima Klimaschutz Klimawandel mars Nachhaltigkeit Natur Naturschutz Niedersachsen NLWKN Nützlinge Ozean Paläontologie Pflanze RASFF Ratgeber Schmetterling Schädlinge Selbstversorgung Tipps Umwelt umweltschutz Universität Oldenburg Urban Gardening urzeit weltall Wissen Wissenschaft Ökologie ökosystem
Ecce Terram Logo

Auf ecce-terram.de öffnen wir die Tür zu einem faszinierenden Abenteuer, das uns die Schönheit unserer Erde näherbringt und gleichzeitig die Bedeutung ihres Schutzes hervorhebt. Unsere Webseite lädt dazu ein, die Vielfalt und Komplexität unseres Planeten zu erkunden und bietet fundierte Informationen aus verschiedenen Bereichen, von Geografie und Geologie bis hin zu Umweltschutz und Nachhaltigkeit.

Neueste Beiträge

  • 38. Deutscher Naturschutztag: Naturschutz trifft Metropole
  • Hormonhaushalt unter Druck: Welche Folgen haben Schlafmangel und Dauerstress für das Wohlbefinden wirklich?
  • Salzkrusten in der Wüste – Klimaregulator oder Landschaftskatastrophe?

Kategorien

  • Der Mensch
  • Forschung & Entdeckungen
  • Geographie & Geologie
  • Klima & Wetter
  • Luft- & Raumfahrt
  • Magazin
  • Ozeane & Meeresbiologie
  • Pflanzen & Botanik
  • Politik & Gesellschaft
  • Technologien
  • Tierwelt & Ökosysteme
  • Umweltschutz & Nachhaltigkeit
  • Home
  • Tschernobyl
  • Datenschutzerklärung
  • Impressum
  • Sitemap
  • Über uns

© Ecce-Terram.de || Bo Mediaconsult

Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse ansehen
  • Start
  • Der Mensch
  • Forschung
  • Geographie & Geologie
  • Klima & Wetter
  • Ozeane & Meeresbiologie
  • Luft- & Raumfahrt
  • Weitere
    • Pflanzen & Botanik
    • Politik & Gesellschaft
    • Technologien
    • Tierwelt & Ökosysteme
    • Umweltschutz & Nachhaltigkeit
    • Sonderveröffentlichungen
      • Tschernobyl
  • Magazin